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Was die Statusseite zeigt
Nach der Zahlung kommen Sie zur Statusseite Ihres Faxes. Dort sehen Sie, wo das Fax gerade steht:
- „Zahlung ausstehend“: Ihre Zahlung wird noch bestätigt. Danach beginnt der Versand.
- „Wird gesendet“: Wir wählen das Faxgerät des Empfängers an. Ein kurzes Fax dauert meist ein bis zwei Minuten.
- „Zugestellt“: Das Faxgerät des Empfängers hat den Empfang bestätigt. Die Seite nennt auch die Zahl der Seiten.
- „Nicht zugestellt · Erstattung läuft“: Die Übertragung ist gescheitert, und wir haben die Erstattung veranlasst.
- „Erstattet“: Der Betrag ist auf Ihre Karte zurückgebucht. Die Seite zeigt, wie viel.
- „Nicht gesendet“: Für das Fax ist keine Zahlung eingegangen. Es wurde also nichts gesendet und nichts berechnet.
Warum ein Fax gescheitert ist, zeigt die Statusseite nicht. Mögliche Gründe sind eine besetzte Leitung, ein Anruf, den niemand annimmt, ein Mensch oder eine Mailbox statt eines Faxgeräts am anderen Ende oder eine Verbindung, die abbricht, bevor alle Seiten übertragen sind. FaxTonic sendet ein gescheitertes Fax nicht von selbst erneut.
Nummern, die FaxTonic vor der Zahlung ablehnt
FaxTonic prüft die Nummer, bevor Sie bezahlen. Bei manchen Nummern erscheint unter dem Feld eine Meldung, und Sie kommen nicht weiter:
- „Das ist eine Mobilfunknummer – Mobiltelefone können keine Faxe empfangen.“ In Deutschland beginnen Handynummern mit 015, 016 oder 017. Auch im Vereinigten Königreich, in Frankreich, Spanien und Australien erkennt FaxTonic Handynummern. In den USA und in Kanada sieht eine Handynummer aus wie jede andere: siehe Fax in die USA und nach Kanada.
- „An Mehrwertnummern können wir keine Faxe senden.“ Das betrifft zum Beispiel Premium-Dienste mit 0900. Ebenso abgelehnt werden Service-Dienste mit 0180 („An Shared-Cost-Nummern können wir keine Faxe senden.“) und persönliche Rufnummern mit 0700 („An persönliche Rufnummern können wir keine Faxe senden.“).
- „Diese Faxnummer (Deutschland) scheint unvollständig zu sein.“ Die Meldung erscheint, wenn die Nummer für das gewählte Land viel zu kurz oder viel zu lang ist. Weil deutsche Rufnummern unterschiedlich lang sind, fällt eine fehlende oder überzählige Ziffer oft nicht auf, und FaxTonic nimmt die Nummer an. Prüfen Sie deshalb vor dem Bezahlen jede Ziffer und das Land.
- „Diese Nummer erkennen wir nicht als Faxnummer.“ Prüfen Sie jede Ziffer und das gewählte Land.
- „FaxTonic sendet nicht in dieses Land.“ Die Nummer gehört zu einem Land, in das FaxTonic nicht sendet, zum Beispiel mit +43 nach Österreich oder mit +41 in die Schweiz. FaxTonic sendet in diese Länder: Vereinigte Staaten, Kanada, Vereinigtes Königreich, Frankreich, Deutschland, Australien und Spanien.
Entgeltfreie Nummern mit 0800 nimmt FaxTonic an, kann ihre Zustellung aber nicht zusichern. Mehr zu Nummern in anderen Ländern steht im Ratgeber Fax ins Ausland.
Was Sie vor dem nächsten Versuch prüfen
- Die Nummer: Nehmen Sie die Faxnummer aus einem aktuellen Schreiben, dem Briefkopf oder der Website des Empfängers und prüfen Sie jede Ziffer. Verwechseln Sie sie nicht mit seiner Telefonnummer, und fragen Sie im Zweifel beim Empfänger nach.
- Ob ein Faxgerät antwortet: Rufen Sie die Nummer mit einem Telefon an. Antwortet sie nicht mit Faxtönen, ist sie laut Brother keine funktionierende Faxnummer. Nimmt ein Mensch ab, ist das Gerät vielleicht so eingestellt, dass zuerst ein angeschlossenes Telefon klingelt und jemand abheben muss. Meldet sich eine Mailbox, kann das Gerät Faxe nicht automatisch empfangen. Fragen Sie den Empfänger, welche Nummer Sie nehmen sollen.
- Das Gerät des Empfängers: Fragen Sie, ob es eingeschaltet und empfangsbereit ist und ob sein Speicher voll ist. Manche Geräte lassen sich außerdem so einstellen, dass sie Faxe ohne Anrufer-Kennung oder von Nummern außerhalb ihres Adressbuchs abweisen.
- Der Anschluss des Empfängers: An Internet- und Glasfaseranschlüssen ist Faxen laut Bundesnetzagentur grundsätzlich möglich, Übertragungsfehler und Verbindungsabbrüche lassen sich aber nicht ganz ausschließen, besonders bei mehrseitigen oder umfangreichen Faxen. Ein langes Dokument können Sie deshalb auch als zwei kürzere Faxe senden. Scheitern Faxe an dieselbe Nummer immer wieder, fragen Sie nach einer anderen Faxnummer oder einem anderen Weg. Mehr dazu im Ratgeber Fax nach der Glasfaser-Umstellung.
Bevor Sie neu senden, lohnt auch ein Blick auf das Dokument, damit es beim Empfänger gut lesbar ankommt: siehe Dokument fürs Fax vorbereiten.
Wenn die Faxleitung besetzt ist
Ob die Leitung besetzt war, zeigt die Statusseite nicht. Eine besetzte Leitung ist aber eine mögliche Ursache, wenn ein Fax nicht zugestellt wird: Die Statusseite zeigt dann „Nicht zugestellt · Erstattung läuft“ und nach der Rückbuchung „Erstattet“.
Ist am Faxgerät des Empfängers auch ein Telefon angeschlossen, kann die Leitung belegt sein, solange darüber telefoniert wird. Canon beschreibt das für seine Drucker: Zeigt der Drucker beim Senden „Leitung ist besetzt“ an, nutzt gerade das angeschlossene Telefon die Leitung.
Manche Faxgeräte wählen bei besetzter Leitung von selbst noch einmal, ein Drucker von Epson zum Beispiel nach einer Minute. FaxTonic sendet ein gescheitertes Fax nicht von selbst erneut: Jeder neue Versuch ist ein neues Fax, das Sie wieder bezahlen. Den Preis des gescheiterten Faxes erstatten wir Ihnen automatisch, abzüglich einer Gebühr von 0,25 € + 2,9 %.
- Rufen Sie die Nummer mit einem Telefon an: Ist die Leitung besetzt, warten Sie eine Weile, bevor Sie das Fax neu senden.
- Scheitert das Fax immer wieder, fragen Sie den Empfänger, ob seine Leitung oft belegt ist, ob er sie mit einem Telefon teilt oder ob er eine andere Faxnummer hat.
Zugestellt, aber der Empfänger findet es nicht
FaxTonic zeigt ein Fax erst als „Zugestellt“ an, wenn das Faxgerät des Empfängers den Empfang bestätigt hat. Sagt der Empfänger, es sei nicht angekommen:
- Nummer vergleichen: Die Statusseite zeigt 30 Tage lang die Ländervorwahl und die letzten zwei Ziffern der Nummer, an die das Fax ging. Vergleichen Sie sie mit der Nummer, die Sie faxen wollten.
- Angaben weitergeben: Nennen Sie dem Empfänger die Zahl der Seiten und die Uhrzeit, zu der FaxTonic die Zustellung erfasst hat. Beides steht auf der Statusseite.
- Im Gerät nachsehen lassen: Ein Drucker mit Faxfunktion kann empfangene Faxe im Speicher ablegen, statt sie zu drucken, etwa wenn kein Papier eingelegt ist oder die Tinte nicht mehr reicht.
- Nach einer Weiterleitung fragen: Nicht jedes Fax wird gedruckt. Die FRITZ!Box zum Beispiel kann empfangene Faxe als PDF per E-Mail weiterleiten oder auf einem USB-Speicher ablegen, und manche Drucker speichern Faxe auf einem Computer. Das Fax liegt dann in einem E-Mail-Postfach oder einem Ordner.
Für ein zugestelltes Fax gibt es keine Erstattung, auch wenn es an eine falsche Nummer ging. Einen Sendebericht stellt FaxTonic nicht aus: Machen Sie ein Bildschirmfoto der Statusseite, sobald dort „Zugestellt“ steht, und notieren Sie die vollständige Nummer, an die Sie gefaxt haben.
Was Sie zurückbekommen
Erstattungen laufen automatisch und gehen auf die Karte, mit der Sie bezahlt haben:
- Der volle Betrag, wenn unser Faxdienstleister das Fax schon bei der Übergabe ablehnt, bevor er es zum Versand annimmt.
- Der Preis abzüglich einer Gebühr von 0,25 € + 2,9 %, sobald unser Dienstleister das Fax angenommen hat, gleich aus welchem Grund es nicht zugestellt wird: ob die Leitung besetzt war, niemand abnahm oder die Verbindung abbrach.
Je nach Bank kann es einige Werktage dauern, bis die Erstattung sichtbar ist. Einzelheiten stehen in der Erstattungsrichtlinie. Senden Sie das Fax erneut, ist das ein neues Fax, das Sie wieder bezahlen.
Fax mit FaxTonic erneut senden
- Klären Sie mit dem Empfänger, ob die Nummer stimmt und ob dort ein Faxgerät von selbst antwortet.
- Öffnen Sie FaxTonic und fügen Sie die Datei erneut hinzu. Das Deckblatt ist kostenlos.
- Wählen Sie das Land und geben Sie die Faxnummer ein.
- Prüfen Sie den Gesamtpreis, 1,49 € pro Seite an deutsche Faxnummern, und zahlen Sie per Karte.
- Verfolgen Sie das Fax auf der Statusseite, bis dort „Zugestellt“ steht, und speichern Sie ein Bildschirmfoto davon.
Quellen
- Brother: Probleme beim Senden von Faxen an eine bestimmte Nummer (Nummer auf Faxtöne prüfen)
- Canon: Senden von Faxen nicht möglich („Leitung ist besetzt“, TR4700 series)
- Canon: Ein Fax kann nicht empfangen werden (Speicher voll, Empfang zurückgewiesen)
- Canon: Drucken von Faxen nicht möglich (Faxe im Speicher statt gedruckt)
- Canon: Zurückweisen des Faxempfangs
- Canon: Einrichten des Empfangsmodus (zuerst klingelt das Telefon)
- Epson: Benutzerhandbuch WF-2930/WF-2910 Series, Wahlwiederholung und Lösen von Faxproblemen (PDF)
- HP: So faxen Sie mit einem HP Drucker oder Faxgerät (Faxempfang mit Voicemail-Dienst)
- AVM: Integrierte Faxfunktion in FRITZ!Box einrichten (Weiterleitung per E-Mail)
- Bundesnetzagentur: IP-Migration
- Bundesnetzagentur: Mobile Dienste (0)15, (0)16, (0)17
- Bundesnetzagentur: (0)180 Service-Dienste
- Bundesnetzagentur: (0)700 Persönliche Rufnummern
- Bundesnetzagentur: (0)800 entgeltfreie Telefondienste
- Bundesnetzagentur: (0)900 Premium-Dienste
FaxTonic ist ein unabhängiger Faxdienst und steht in keiner Verbindung zu den hier genannten Behörden, Gerichten oder Unternehmen. Dieser Ratgeber ist keine Rechtsberatung. Faxnummern und Regeln ändern sich: Nennt Ihnen ein Schreiben eine Faxnummer, verwenden Sie diese.



